Wie ihr ja sicher mitbekommen habt, war ich in letzter Zeit damit beschäftigt mir ein kleines Studio für Porträts und kleinere Setups in unserem Haus aufzubauen. Das ist inzwischen auch soweit gediehen, dass ein vernünftiges Arbeiten möglich ist. Es fehlen eigentlich nur noch ein paar Kleinigkeiten wie Dekomaterialien oder ein paar schöne Bilder an der Wand, aber es wird wohl noch eine Weile dauern bis dann alles 100% fertig ist. Ist das überhaupt möglich? Deswegen gibt es hier einstweilen schon mal einen kleinen Einblick für euch.

Studio

Studio

Die Fläche des Raumes beträgt ca. 4x5m, davon sind ca. 3x4m verwendbare Nutzfläche für Shootings, die Höhe beträgt 2,4m. Die durch den fehlenden Platz etwas eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit verhindert natürlich komplexere Lichtsetups oder Shootingaufbauten, auch stehende Ganzkörperporträts von Basketballern gestalten sich etwas schwierig 😉 . Für den vorgesehenen Einsatzzweck macht sich das Ganze aber schon ziemlich gut, wie ich finde. Auf dem Schreibtisch wird anstelle des bisher dort stehenden Notebooks, noch mein EBV-Rechner mit dem 27“ Dell Monitor Platz finden. Das soll mir und einem Model zum einen eine sofortige Kontrollmöglichkeit der gemachten Bilder geben, zum anderen aber auch mein zukünftiger Arbeitsplatz für die Nachbearbeitung werden.

Lichttechnisch bin ich momentan mit 4 Studioblitzen von (2x200Ws, 300Ws und 400Ws), 2 Striplights (35cm x 140cm), 2 Oktaboxen (110cm und 80cm Durchmesser) sowie einer rechteckigen Softbox (110cm x 80cm) ausgestattet. Ein paar Reflektor- und Durchlichtschirme in Größen bis zu 215 cm liegen natürlich auch griffbereit. Dazu kommt das obligatorische Zubehör wie Normalreflektor, Snoot, Abschatter, Aufheller und jede Menge anderer nützlicher Helferlein. Ein Beauty Dish und ein Ringblitz werden aber sicherlich auch irgendwann noch Einzug halten.

Die ersten Shootings sind auch bereits erfolgreich absolviert und die Ergebnisse können sich doch durchaus sehen lassen. Erste Versuche mit Stoff (schwarzer und grauer Molton) hatten mich übrigens sehr schnell dazu bewogen auf Papierhintergrund umzusteigen und eine vernünftige Wandhalterung zu verwenden. Momentan ist erstmal nur ein schwarzer Hintergrund vorhanden, ein grauer und ein brauner Hintergrund werden aber auf jeden Fall  folgen.

Diana

Diana

Das braune aufgewickelte Ding was ihr da momentan seht, ist übrigens so ein Billighintergrund aus China. Der landet aber demnächst auf dem Müll. Vermutlich eine der negativen Erfahrungen die man mal gemacht haben muss 😉 Aber auch die blanke weiße Wand kann natürlich als Hintergrund dienen.

Sarah

Sarah

Sieht doch ganz ordentlich aus, oder? Sicherlich ist das eine oder andere noch verbesserungswürdig, aber für den Anfang bin ich ganz zufrieden. Habt ihr Fragen oder Anregungen? Oder wollt ihr gar selber mal vor meiner Linse stehen? Dann schreibt mir doch einfach.